Wir freuen uns sehr, dass dieses für unsere Gemeinde große Sanierungsprojekt jetzt zum Abschluss gekommen ist. Hier ein kurzer Rückblick auf einige wichtige Meilensteine der eineinhalbjährigen Restaurierungsphase.
Architekt Hartmut Kwasny informierte Anfang 2024 in einer Veranstaltung im Sportheim unter der Überschrift „Kirche mit Dachschaden“ über den umfangreichen Sanierungsbedarf. Gemeinsam wurde überlegt, welche Eigenleistungen vorstellbar wären.
Parallel zu den Planungen wurden Anträge an Stiftungen gestellt und in der Folge gingen - neben einer Bewilligung der Landeskirche - mutmachende Zuschussbescheide ein, z.B. von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Oberfrankenstiftung. Außerdem erhielten wir großzügige Spenden, u.a. von der Familie von Egloffstein, von Banken und immer wieder vielen Einzelpersonen.
Nachdem die Kirche in Eigenleistung vollständig eingerüstet war, konnten ab Anfang 2025 die Zimmerer und Dachdecker ihre Arbeiten am Kirchturm und am Langhausdach vornehmen. Auch die Fassade wurde in Eigenleistung gestrichen. Ein besonderer Augenblick war Ende 25 das Wiederaufsetzen der neu vergoldeten Kirchturmspitze.
Ab Okt. 25 trafen wir uns als Bauausschuss regelmäßig mit unserem Architekten, um die Innensanierung zu planen. Im Jan. 26 begannen die Kirchenmaler, mit großer Sorgfalt die Schäden an der Decke, Wänden und Kanzelaltar zu beheben und den Innenraum neu zu streichen. Und auch das Portal wurde komplett restauriert. Eine Wandheizung an der bisher feuchten Felswand sorgt jetzt für ein angenehmes Raumklima, die Elektrik wurde erneuert und eine neue Licht- und Tontechnik installiert. Davon viel in Eigenleistung.
Uns ist es ein Anliegen, dass Menschen in diesem Raum Gott begegnen und für ihren Alltag gestärkt werden. So freuen wir uns sehr, dass nicht nur Altes erneuert wurde, sondern auch Neues dazukam, wie Wandheizung, Begegnungsraum, Beamer oder die beweglichen Bänke.
Ein herzliches Danke an alle Spender und Helfer! Aufgrund der Spenden, Zuschüsse und Eigenleistung hoffen wir in der Lage zu sein, mit den vorhandenen Mitteln auch noch die Orgel reinigen und stimmen lassen zu können.
Ekkehard Wirth
