Tag des offenen Denkmals 2025

DPosauenchoren Tag des Offenen Denkmals beging die Kirchengemeinde Egloffstein mit einem festlichen Gottesdienst im Burghof. „ Denkmal - denke mal - denke nach- denke voraus-“, stellte Pfarrerin Carina Knoke in ihrer Predigt in den Mittelpunkt. Denke an wichtige Festtage! Viele Menschen erinnern sich an Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten, Abschiede von geliebten Menschen in diesem Gotteshaus! Festliche Klänge des Posaunenchores unter der Leitung von Heinz Dietsch erfreuten die zahlreichen Gäste.

 

Architekt Hartmut Kwasny erklärte ausführlich in der Kirche die bisherigen Renovierungsarbeiten anhand von detaillierten Fotos des maroden Gebälkes, und des teilweise feuchten Mauerwerkes.

An der Finanzierung der Arbeiten beteiligen sich die Evangelische Landeskirche, die Oberfrankenstiftung, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Familien von Egloffstein. Die VRBank Forchheim-Bamberg übergab einen Scheck von 5000 € anlässlich des Denkmaltages. Dazu kommen noch zahlreiche private Spenderinnen und Spender mit teils bedeutenden Summen. Eigenleistungen im Wert von 60 000 € durch „Hand- und Spanndienste“ zeigen das Engagement der Bürger für den Erhalt ihrer wertvollen Kirche für die kommenden Generationen.

Erwin Wirth

Das Ehepaar Jutta und Yve Kull-Porisch sorgten mit Rindergulasch Bourguignon und Gemüsecurry für ein gutes Mittagessen.

Erwin Wirth backte frische fränkische Küchla, bewährte Bäckerinnen spendeten vielfältige Kuchen zum Kaffee.

Zum Mitmachsingen animierte der Dekanats-Gospelchor mit neuen Liedern. Die Samba-Gruppe „ LA Orange“ trommelte rasant und mitreißend ihre Rhythmen. Dr. Ekkehard Wirth und Alfred Ledig vom Kirchenvorstand Egloffstein bedankten sich bei den vielen aktiven Helferinnen und Helfern des heutigen Tages und der bisherigen Renovierungstätigkeiten. Sie machen Mut, weiter mit anzupacken damit, die Einweihung der erneuerten Kirche bald gefeiert werden kann.

Grußwort zum Tag des offenen Denkmals von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Wir erhalten etwas, das sichtbarer Teil unserer Geschichte ist, und unsere Identität auch für Gegenwart und Zukunft ausmacht.“